Literatur-Café in Kooperation mit Morawa Leoben


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Gemeinde none

Datum/Zeit
19.03.2019
18:00

Veranstaltungsort
Café "Die Stube"

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Buchpräsentation Heinz Kröpfl

Heinz Kröpfl, geboren 1968 in Leoben (Steiermark), wohnt nach langjährigen Aufenthalten in Salzburg und in Graz, wo er viel Zeit in einer Universitätsbibliothek verbrachte, nun wieder in St. Michael in Obersteiermark, wo er sich der Literatur verschrieben hat. Vor Winterjahr veröffentlichte er dreizehn Bücher. Zuletzt erschienen, jeweils bei Sisyphus, die Erzählungen Lebensläufe (2016) und Die Ärztin (2015).

Kosten: freiwillige Spende
Veranstalter: Morawa Leoben

Buchdetails Winterjahr:
Wenn etwas mit dem Tod beginnt: Womit kann – oder soll – es enden? Und wann?
Winter. Monika Winter. Mitte vierzig, Redakteurin. Ledig und kinderlos. Seit einiger Zeit wieder Single. Schon früh ist sie aus der Provinz in die Stadt geflüchtet, wo sie mittlerweile heimisch ist. Selbst nennt sie sich bevorzugt Monique. Ziel ihrer Reisen sind ausnahmslos Städte. Den Winter hasst sie. Und ist nun, mitten im Winter und in der Provinz, mit dem plötzlichen Selbstmord ihrer Mutter konfrontiert. Der Auftakt zu einem Jahr, in dem es für sie Winter bleiben wird. Erinnerungen an Verluste und Abschiede, einschneidende Veränderungen und Herausforderungen, aber auch überraschende innere wie äußere Ortswechsel und Auslotungen prägen diese Zeit. Und sie muss dabei erfahren: Ein Abschluss mit Herkunft und Vergangenheit gelingt nicht einfach dadurch, dass man ihnen nachgeht oder davor flieht. Sondern, indem man sich stellt – ähnlich wie ein Bison, der durch einen Schneesturm geht. Und erst dann ist ein befreiter Aufbruch möglich. Im und aus dem Winter.

Buchdetails Mondgebete:
Von biblischen Anspielungen und Motiven durchdrungen und unter wiederkehrender Einbindung der griechischen und römischen Mythologie, weisen die hier versammelten Gedichte eine starke, transzendental-existenzielle Spannung auf. Laut oder leise, mitunter apokalyptisch, hadernd, zweifelnd, Anstop nehmend – und schon nach dem nächsten Umblättern wieder nach Einung und Versöhnung trachtend: So tritt dieser Lyrik-Foto-Zyklus zutage. Um schließlich mit kalter Nüchternheit, aber auch der Andeutung von Zuversicht ein Ende zu
finden: vage aufschimmernde Dunkelheiten des Lichts.